Sonntag, 23. August 2015

Streuselkuchen mit Obst in der Ofenhexe

Wir hatten letztes Wochenende Gäste für die ich auch noch was Süßes bereithalten wollte (für mich gehört das ganz einfach zu einem rundum gelungenen Abend dazu). Ich stand also vor der Wahl zwischen einem Dessert und einem Kuchen. 

Nachdem es bis Freitag ja noch extrem heiß war fiel meine Wahl dann auf einen fruchtigen Kuchen - alles andere mit Sahne oder Creme war mir etwas zu riskant. 

In den letzten Wochen sind viele Himbeeren und Heidelbeeren in den Tiefkühlschrank gewandert - also lag nahe, dass ich was mit diesem Obst machen. 

Und da ich eh schon lange mal einen Mürbeteig in der Ofenhexe von Pampered Chef® ausprobieren wollte war dann auch schnell klar, in welche Richtung der Kuchen gehen sollte. 


Obst-Pudding-Streuselkuchen

Für den Teig

320 g Mehl
2 Eier
130 g Zucker
130 g Butter
2 Msp Backpulver

Für die Puddingmasse

2 Pkt. Puddingpulver, Vanille
900 ml Milch
80 g Zucker
1 Becher Schmand
ca. 400 bis 500 g Obst (ich hatte wie gesagt Heidelbeeren und Himbeeren, TK, angetaut)

Für die Streusel

150 g  Mehl
90 g Butter
75 g Zucker
etwas Zimt

Aus Mehl, Eiern, Zucker, Butter und Backpulver einen Mürbeteig herstellen und in die Ofenhexe von Pampered Chef® geben. Mit dem Teigroller funktioniert das wunderbar - und so einfach wie mit diesem Teilchen hab ich noch nie einen Rand aus Mürbteig hinbekommen. 




Aus dem Puddingpulver, der Milch und dem Zucker einen festen Pudding kochen und etwas abkühlen lassen, dabei immer wieder umrühren, damit keine Haut entsteht. Sobald der Pudding in etwa handwarm ist den Becher Schmand (oder auch zwei) unterrühren. Danach die Puddingmasse auf dem Mürbeteigboden verteilen.

Darauf dann das Obst verteilen. Bitte darauf achten, dass das Obst nicht zu feucht ist. 

Aus dem Mehl, dem Butter, Zucker und Zimt Streuseln herstellen und über das Obst geben.

Bei 180°C Ober-/Unterhitze, 45-50 min. backen.

Nun gut abkühlen lassen. 

Zuerst war ich ja skeptisch, ob der Boden auch "fest" genug ist oder ob er matschig ist. Dieses Problem hab ich nämlich in den herkömmlichen Backformen immer - der Mürbteigboden matscht durch und wird pappig. Hier war der Boden allerdings auch am nächsten Tag noch fest - also kein Problem ihn aus der Form zu bekommen. Wieder mal ein riesen Pluspunkt für die Stoneware!

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