Dienstag, 25. August 2015

Nusszopf auf dem Zauberstein von Pampered Chef®

Ich züchte mir gerade einen Lievito Madre. 

Die "italienische Mutterhefe" soll für unglaublichen Ofentrieb sorgen und dabei nicht so penetrant nach Sauerteig schmecken. Diesen Geschmack mag ich ja im Brot - aber definitiv nicht in der Pizza oder in süßem Gebäck. 

Außerdem hab ich noch ein anderes "Projekt" im Kopf, wofür ich auch neutrales Triebmittel brauche. Mit herkömmlicher Hefe bin ich da aber auch nicht so richtig zufrieden - also muss nun ein Lievito Madre her.

Bei den einzelnen Ansätzen bleibt immer etwas Ansatz-Teig über. Wegschmeißen ist ja viel zu schade - also verbacke ich diese Überbleibsel. 

Der erste Teil kam mit in den Pizzateig, der zweite sollte nun in einen Nusszopf wandern. 


Saftiger Nusszopf

Hier das Originalrezept


Hefeteig

100 g Milch
1 Würfel Hefe (42g)
50 g brauner Zucker
500 g Mehl
3 Eigelb
1 TL Salz
100 g Eierlikör (selbstgemacht am besten)
          ---- wenn Kinder mitessen dann durch Vanillesoße ersetzen ---
100 g Sahne
2 EL neutrales Öl


Nussfüllung

150 g Nüsse gemahlen (ich hatte Haselnüsse und Mandeln gemischt)
100 g Zucker
6 Esslöffel Sahne
1 Pck. Vanillezucker 
200 g Marzipanrohmasse


Zuckerguß

200-250 g Puderzucker 
heißes Wasser etwas Rum (oder Rumaroma)



Zubereitung

Die Milch, Hefe und Zucker etwas erwärmen. Mehl, Salz, Eigelb, Sahne, Eierlikör und Öl zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Evtl. noch etwas Mehl zugeben falls der Teig zu sehr kleben sollte.

Dann den Teig in eine große Schüssel geben und ca 30. Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit Marzipan klein schneiden und mit 2 EL Rum oder Sahne mit dem Handrührgerät cremig rühren. Die gemahlenen Nüsse, Zucker, Sahne und Vanillezucker dazugeben und zu einer cremigen Masse verrühren. 

Den Hefeteig auf der Backunterlage ausrollen und mit der Nuss-Marzipan-Füllung bestreichen. 
Von der längeren Seite her einrollen, die Teigrolle der Länge nach mit dem Isi durchschneiden und dann mit der Füllung nach oben übereinander schlagen (zu einem Zopf drehen).



Zopf auf den Zauberstein von Pampered Chef® legen und bei 175°C ca. 50 Minuten backen.


Leider hab ich vom fertigen Zopf kein Bild mehr ... .der war zu gut und zu schnell weg :-) Aber man sieht - der geht gewaltig auf ....

Wem der Zopf noch nicht süß genug ist der kann ihn noch mit einem Zuckerguss bestreichen. 


Variante:

Diesmal hab ich aus dem Teig Nuss-Schnecken gemacht. Dazu den Hefeteig mit Füllung genauso vorbereiten wie für den Zopf bis dahin, wo er aufgerollt wird. Dann die Heferolle mit dem Isi in Scheiben schneiden (ca. 2 cm) und in eine Ofenhexe legen. (Das hier ist die rechteckige Ofenhexe - man könnte es auch auch auf die mittlere und die kleine verteilen. Die passen auch wunderbar nebeneinander in den Ofen)
Dann wie gehabt in den vorgeheizten Ofen schieben (175°C Ober-/Unterhitze - Rost so weit nach unten wie möglich)


Und schon hat man leckere kleine Häppchen für Gäste (oder für kleine Naschkatzen wie mich)!



Gutes Gelingen!

Sonntag, 23. August 2015

Streuselkuchen mit Obst in der Ofenhexe

Wir hatten letztes Wochenende Gäste für die ich auch noch was Süßes bereithalten wollte (für mich gehört das ganz einfach zu einem rundum gelungenen Abend dazu). Ich stand also vor der Wahl zwischen einem Dessert und einem Kuchen. 

Nachdem es bis Freitag ja noch extrem heiß war fiel meine Wahl dann auf einen fruchtigen Kuchen - alles andere mit Sahne oder Creme war mir etwas zu riskant. 

In den letzten Wochen sind viele Himbeeren und Heidelbeeren in den Tiefkühlschrank gewandert - also lag nahe, dass ich was mit diesem Obst machen. 

Und da ich eh schon lange mal einen Mürbeteig in der Ofenhexe von Pampered Chef® ausprobieren wollte war dann auch schnell klar, in welche Richtung der Kuchen gehen sollte. 


Obst-Pudding-Streuselkuchen

Für den Teig

320 g Mehl
2 Eier
130 g Zucker
130 g Butter
2 Msp Backpulver

Für die Puddingmasse

2 Pkt. Puddingpulver, Vanille
900 ml Milch
80 g Zucker
1 Becher Schmand
ca. 400 bis 500 g Obst (ich hatte wie gesagt Heidelbeeren und Himbeeren, TK, angetaut)

Für die Streusel

150 g  Mehl
90 g Butter
75 g Zucker
etwas Zimt

Aus Mehl, Eiern, Zucker, Butter und Backpulver einen Mürbeteig herstellen und in die Ofenhexe von Pampered Chef® geben. Mit dem Teigroller funktioniert das wunderbar - und so einfach wie mit diesem Teilchen hab ich noch nie einen Rand aus Mürbteig hinbekommen. 




Aus dem Puddingpulver, der Milch und dem Zucker einen festen Pudding kochen und etwas abkühlen lassen, dabei immer wieder umrühren, damit keine Haut entsteht. Sobald der Pudding in etwa handwarm ist den Becher Schmand (oder auch zwei) unterrühren. Danach die Puddingmasse auf dem Mürbeteigboden verteilen.

Darauf dann das Obst verteilen. Bitte darauf achten, dass das Obst nicht zu feucht ist. 

Aus dem Mehl, dem Butter, Zucker und Zimt Streuseln herstellen und über das Obst geben.

Bei 180°C Ober-/Unterhitze, 45-50 min. backen.

Nun gut abkühlen lassen. 

Zuerst war ich ja skeptisch, ob der Boden auch "fest" genug ist oder ob er matschig ist. Dieses Problem hab ich nämlich in den herkömmlichen Backformen immer - der Mürbteigboden matscht durch und wird pappig. Hier war der Boden allerdings auch am nächsten Tag noch fest - also kein Problem ihn aus der Form zu bekommen. Wieder mal ein riesen Pluspunkt für die Stoneware!

Donnerstag, 20. August 2015

Holländisches Teegebäck

Wenn ich irgendwo eingeladen bin tauche ich eigentlich ungern mit ganz leeren Händen auf. Doch was bringt man immer mit? Ist gar nicht so einfach....

Eigentlich kommt ja was selbstgemachtes eh am Besten an und sorgt für die größte Freude. Also bring ich diesmal was selbstgemachtes zum Grillabend mit. 

Solche Ideen kommen mir aber meist sehr kurzfristig. Ich bin kurz vor 17.00 Uhr von der Arbeit nach Hause gekommen - und um 18.00 Uhr ist schon die Grillparty geplant zu der wir eingeladen waren. Da muss dann was schnelles gezaubert werden. 

Nix wie ran an den Herd - und schon mal vorheizen - dann kann man sich ja mit dem Rezept noch etwas Zeit lassen. 

Meine Wahl fiel dann auf ein schnelles Spritzgebäck. Mit der Plätzchenpresse von Pampered Chef® ist das ja wirklich eine Sache von max. 30 Minuten bis man das fertige Gebäck aus dem Ofen nehmen kann.


Holländisches Spritzgebäck



125 g Margarine
100 g selbstgemachter Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
30 g Speisestärke
220 g Mehl, gesiebt
1/2 Pck. Dr. Oetker Zitronenabrieb
ein paar Tropfen Zitronenbacköl


Den Zauberstein nicht einfetten
Backofen auf 200°C vorheizen
den Rost so weit nach unten wie möglich

Zubereitung:
Margarine kurz weichrühren, dann Vanillezucker, Ei und Salz dazu und glatt rühren.
Mehl, Speisestärke, den Zitronenabrieb und das Zitronenbacköl langsam unterrühren. Der Teig sollte eine Konsistenz ähnlich wie Knetmasse haben. 
Nun eine beliebige Scheibe in die Plätzchenpresse einsetzen (Zahl zeigt nach außen). Teig fest einfüllen, dabei darauf achten, dass so wenig Luftlöcher wie möglich drin sind. Presse auf den kalten Zauberstein stellen und mit einer Drehung den Teig aufspritzen. (Ich drehe immer soweit, bis ich unten etwas Teig sehen kann.) Dann die Presse senkrecht nach oben hin abheben. 
Etwas mehr als die Hälfte der Presse passt auf einen Zauberstein. Den Rest presse ich auf einen Pizzazauberer. Wenn ihr nur einen Stein habt dann diesen bitte zwischen den Backvorgängen etwas abkühlen lassen. Oder sich einen zweiten zulegen :-)

Auf unterster Schiene auf dem Rost 12 – 15 min. backen. Nach dem Backen die Plätzchen etwa 2-3 Minuten auf dem Stein auskühlen lassen - dann auf auf das Kuchengitter heben und komplett erkalten lassen. Bitte nicht direkt auf dem Stein ganz abkühlen lassen - sonst kleben sie fest.




Variationen

Die Zitronenschale kann durch Kakao, Orangen - Schalen, Weihnachtsgewürze etc.
ersetzt werden. Man kann die Kekse auch mit Schokoladenglasur verzieren. 

Manch einer wird nicht verstehen, warum man Kekse/Plätzchen auf Steinen backen sollte. Man kann das auch schlecht in Worte fassen, die jeden erreichen. Das schöne für mich daran ist auf alle Fälle, dass 
  • die Kekse gleichmäßig gebacken werden. Es gibt keine Stellen, an denen die Kekse früher fertig sind (beim backen auf einem Blech kennt man das ja - die außen sind schneller braun als die Kekse die innen liegen etc...)
  • die Kekse alle knusprig werden ohne zu verbrennen
  • nichts kleben bleibt am Stein (ohne dass man vorher fetten oder mit diesem nervigen Backpapier rumhantieren muss
  • im Zusammenspiel mit der Plätzchenpresse hat man im Handumdrehen ca. 40 Kekse fertig 

Montag, 17. August 2015

Hackbällchen in Tomatensoße in der Ofenhexe von Pampered Chef®

Es gibt ja tolle Neuigkeiten von Pampered Chef® ... 

die rechteckige Ofenhexe hat Nachwuchs bekommen: Ab sofort gibt es ja eine ganze Familie davon. 

Ich hab die ganze Familie schon zu Hause - und wollte sie nun endlich mal einweihen. 

Meine Wahl fiel auf Hackbällchen in Tomatensoße mit Reis. 

Für zwei Personen ist da die mittlere Ofenhexe genau richtig. 


Hackbällchen in Tomatensoße



Zutaten:

1 Zwiebel halbiert
2 Knoblauchzehen 
5 g Olivenöl 
1 Dosen Pizzatomaten
2 TL Brühpulver
½ TL Pfeffer
italienische Kräuter
30 g Sahne
300 g Hackfleisch
1 Ei
3 EL zarte Haferflocken
1/2 Zwiebel
Pfeffer, Salz, Cayennepfeffer, Kräuter nach Belieben
1 Stück Mozzarella

Zubereitung:


Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen 
Rost dabei so weit unten wie möglich einschieben 

Zwiebeln und Knoblauch zerkleinern, dann im Öl andünsten. Tomaten, Brühpulver, Pfeffer und Kräuter zugeben und zu einer dicklichen Soße einkochen.
In der Zwischenzeit das Hackfleisch mit dem Ei, den Haferflocken, gehackten Zwiebeln und den Gewürzen vermischen, kleine Bällchen formen und in die Ofenhexe setzen (ergibt ca. 10 - 12 Bällchen). 


Wenn die Soße etwas eingedickt ist Sahne zugeben und gut verrühren (nach Belieben auch pürieren), dann über die Hackbällchen geben. Mit dem in Scheiben geschnittenen Mozzarella belegen.

Nun für ca. 25 Minuten in den Ofen geben und überbacken lassen. Je nach Größe der Hackbällchen kann es auch etwas länger dauern.


Tipp: Am Besten passt dazu Reis und Baguette.


Zur Reinigung

Auf meinen Kochshows werde ich immer wieder gefragt, wie das mit dem Reinigen der Formen so ist. Gerade bei Tomatensoße sind viele immer sehr skeptisch. Ich kann euch an diesem Beispiel auch zeigen, wie einfach das geht und wie sauber das auch wieder alles wird. 
Auf diesem Bild wurde die Ofenhexe nur mit dem Mix `N`Scrape Schaber geleert. Man sieht schon - so richtig viel klebt da nicht fest ... obwohl die Hexe zum ersten Mal in Gebrauch war.

Und so sieht die Ofenhexe kurz danach aus nachdem ich sie mit heißem Wasser und einer Bürste sauber gemacht habe. Da sieht man nicht mehr viel von der Tomatensoße und dem Käse oder? Und das ganz ohne Spülmittel oder Spülmaschine. 

Und wenn euch Bilder nicht überzeugen - lasst euch das alles bei Euch zu Hause auf einer Kochshow zeigen. Ich komme gerne zu euch und zeige euch die wunderbaren Produkte ... und auch wie man alles wieder sauber bekommt! Und glaubt mir - das ist jedesmal ein wunderschöner Nachmittag oder Abend!

Donnerstag, 13. August 2015

Ananasschneider von Pampered Chef®

Manchmal sehe ich Dinge im Laden bei denen ich mir denke: "Das ist ehrlich was, das die Welt nicht braucht!" 

So ging es mir auch lange mit diversen Ananas-Schneidern, die im Handel so angeboten werden. Da gibt es ja zum Beispiel welche, die die Ananas gleich in Scheiben schneidet. Die sehen aber schon recht "glumpert" aus - da hat man echt Angst, dass sie zerbrechen, wenn man damit eine Ananas bearbeitet. Und auch alle anderen angebotenen Schneider haben mich nie überzeugt.

Aber auch Pampered Chef® hat einen Ananas-Schneider im Katalog. Ich habe schon sehr lange damit geliebäugelt - erstens weil ich Ananas liebe (nicht erst seit meinem letzten Urlaub im "Heimatland" der Ananas) sondern auch weil er echt stabil aussieht und laut Angaben auch sehr einfach im Gebrauch ist. 

Also hab ich mir mal einen ausgeliehen (dank netter Kolleginnen ist dies ja jederzeit möglich) und hab ihn diese Woche getestet. 


Zuerst von der Ananas den Blätterschopf und den Boden abschneiden so dass eine ganz gerade Schnittfläche auf dem Schneidebrett aufliegt. 




 Dann den Ananas-Schneider mittig auf die Ananas setzen...



...und mit etwas Kraft drauf losdrücken. Am Besten geht dies, wenn man die ersten male den Schneider etwas hin und her drückt (also mal hinten mehr Druck drauf geben, mal vorne) bis man mal richtig drin ist im Fruchtfleisch. Es geht aber tatsächlich recht einfach dank der scharf geschliffenen unteren Kanten des Metalls. 



So arbeitet man sich dann mit einem gleichmäßigen Druck auf die Griffe bis nach unten vor - und hat ruck zuck zwei wunderbare Ananashälften. Und der Strunk in der Mitte ist auch gleich mit ausgestochen. 



Nun kann man ganz einfach die Hälften noch wie gewünscht klein schneiden - und innerhalb von ein paar Minuten ist eine Ananas verzehrfertig - ganz ohne große Kraftanstrengung oder Sauerei. 

Ich bin tatsächlich überzeugt von diesem Ding ... und werde mir mit Sicherheit auch selbst bald einen zulegen!

Montag, 10. August 2015

Wer kauft denn da noch Fladenbrot?

Sonntags sind wir meistens Koch-Muffel ... Wer hat Sonntag abends schon Lust, sich lange in die Küche zu stellen und was kreatives auf den Tisch zu bringen? Ich eher weniger - und im Sommer schon mal gar nicht.

Bei dem wunderschönen Sommerwetter schmeißen wir eher mal den Grill an. Was tun, wenn aber dann im Kühlschrank noch Schweineschnitzelchen liegen, die man schön langsam mal essen sollte? Da ist dann doch wieder ein wenig Kreativität gefragt.

Nach kurzem Beratschlagen fiel die Wahl diesmal auf Gyros-Geschnetzeltes mit Tzatziki, Gurken und Tomatensalat. Selbstverständlich fehlt da aber noch Brot. Und was würde da besser passen als frisches Fladenbrot. 


Gott sei dank hatte ich eh schon länger ein Auge auf das Fladenbrotrezept von Slava geschmissen. Dieses Rezept steht spätestens seit dem Einzug ihrer Bücher auf meiner "Nachkoch- und backliste". 

Die Zutaten hatte ich Gott sei dank zu Hause - und nachdem das Fladenbrot so einfach, schnell gemacht und unschlagbar lecker ist teile ich dies gerne mit euch. 

Fladenbrot

original von http://slava.com.de/

Zutaten:
220 ml lauwarmes Wasser
1/2  Würfel Hefe
2 EL neutrales Öl
360 g Mehl Typ 550
1 TL Salz
1/2 TL Zucker
1 TL Gyrosgewürz
etwas Sahne
etwas Olivenöl
Sesam

Aus den oben genannten Zutaten (bis auf Sahne, Öl und Sesam) ist in ein paar Minuten ein wunderbar geschmeidiger Hefeteig zubereitet. Er lässt sich (wie alle Hefeteige von Slava) wunderbar verarbeiten. 


Nach dem zusammenrühren einfach in einer Schüssel (ich habe hier eine Edelstahlschüssel von Pampered Chef) zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen. Nachdem es am Sonntag so warm war dauerte es nur ca. 20 Minuten bis die ganze Schüssel voll war.


Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen
Gitterrost auf die unterste Schiene


Nachdem ich zwei kleine Fladenbrote wollte habe ich den Teig geteilt und direkt auf dem Zauberstein mit dem Teigroller zu zwei runden Fladen ausgerollt.

Mit den Fingern kleine Mulden in den Teig drücken, mit Sahne gut bepinseln, etwas Olivenöl drauftropfen lassen und mit Sesam bestreuen. Nun nicht mehr zugedeckt etwa 10-15 Minuten gehen lassen (so lange wie der Backofen zum vorheizen braucht).


Dann den Zauberstein in den Ofen geben und ca. 15 Minuten backen. Bitte aber die letzten Minuten immer wieder mal schauen, nicht dass euch das Fladenbrot zu dunkel wird.


Auf dem Stein noch auskühlen lassen und am Besten lauwarm genießen. Bei uns gab es gegrilltes Gyrosgeschnetzeltes dazu ... eine wirklich fettarme Variante zum "in der Pfanne braten"

Gutes Gelingen

Donnerstag, 6. August 2015

Walnusshäppchen auf dem Zauberstein

Obwohl ich Pampered Chef-Beraterin bin habe ich definitiv noch nicht alles zu Hause was unser Katalog so hergibt. Aber ganz ehrlich? Ich arbeite stark daran. Immer und immer wieder finde ich etwas, das in meiner Küche noch fehlt - und das dann irgendwie schnellstmöglich den Weg in meine Schubladen findet. 

Erst vor kurzem habe ich den kleinen Portionierer für meine Schwester bestellt - und hab ihn selbstverständlich gleich mal als Erste selbst getestet wie der so funktioniert.

Beim kleinen Portionierer war auch ein Rezept dabei, das mich angesprochen hat und das ich dann gleich mal getestet habe. Und als Wiedergutmachung für die Erstbenutzung des neuen Pampered Chef-Utensilie werde ich selbstverständlich eine Ladung Nusshäppchen abliefern. 

Nusshäppchen

nach einer Idee von Pampered Chef®

100 g zerlassene Butter
80 g weißer Zucker
80 g brauner Zucker
1 TL Vanilleback
1 Ei
225 g Mehl, Typ 405
100 g gemischte Nüsse
evtl. Puderzucker zum Bestreuen

Backofen 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
Rost auf der untersten Schiene
Stein nicht fetten


Nussmischung (ich hatte Walnüsse, Haselnüsse, Cashew und Macadamias - alles Natur - nicht gesalzen) auf das Schneidebrett geben und mit dem Super-Hacker klein hacken.

Zusammen mit den restlichen oben angegebenen Zutaten einen geschmeidigen Teig herstellen. 

Mit dem kleinen Portionierer kleine Kugeln abstechen mit etwas Abstand zueinander auf den Zauberstein setzen. Bei mir war die Menge genug für einen Zauberstein und einen Pizzazauberer.
Im Ofen ca. 18 Minuten goldbraun backen. 

Ca. 2 Minuten auf dem Stein ruhen lassen, dann auf das Kuchengitter heben und komplett auskühlen lassen. 

Nach Belieben noch mit etwas Puderzucker aus dem Streufix bestreuen. Mir waren die Plätzchen aber definitiv schon süß genug - daher habe ich darauf verzichten. Das nächste Mal werde ich auch mit Sicherheit den Zucker reduzieren.

Und mit Zimt sind diese Häppchen auch definitiv geeignet für den Weihnachstplätzchenteller 

Montag, 3. August 2015

Mettwurst und Mohnsemmeln - leckeres aus Christines Lieblingsrezepten

Nun hab ich ja meine 8 Bücher von Christine schon einige Zeit zu Hause ... und hab schon viel viel viel darin geblättert. 

Da ein Rezept rauszupicken, das ich ausprobieren möchte und euch zeigen will, ist wirklich schwer. Nachdem ich versucht habe mich auf mein Bauchgefühl zu verlassen und ein Rezept ausgesucht habe - es dann doch wieder verworfen habe weil ich dann doch ein anderes NOCH besser fand als das vorherige - hab ich das Glück entscheiden lassen. 

Glück in Form meiner besseren Hälfte - die jedes der Bücher in die Hand nahm und blind eine Seite aufschlug. So ist nun also die Entscheidung gefallen - und ich kann mich ans ausprobieren und nachkochen machen!

Als erstes sollte es "Mettwurst mit Mohnsemmeln" aus Band 5 - drunter & drüber, Seite 80, geben. 



Als ich das Rezept so überflogen und zusammengeschrieben habe, was ich alles "Außergewöhnliches" brauche stand da außer der Buttermilch nicht viel auf dem Zettel. Schwarzwälder Schinken hol ich beim benachbarten Metzger - und alles andere hab ich ja da. 

Irgendwie hab ich mich dann auf den Schwarzwälder konzentriert - und selbstverständlich die Buttermilch vergessen. Aber man ist ja erfinderisch. Und das war nicht das einzige bei dem improvisieren musste. (Geht´s eigentlich nur mir so, dass ich immer glaube, alles im Vorrat zu haben um dann festzustellen, dass das doch schon aus ist?)

Mein Rezept für die Mohnsemmeln sah dann so aus:

50 g Roggenkörner (Weizenkörner waren aus ....)
1 Würfel Hefe
350 g Joghurt-Milch (Buttermilch steht ja noch im Laden)
30 g Honig
2 TL Salz
480 g Weizenmehl Typ 1050

Zubereitung dann wie im Buch beschrieben. Statt der Buttermilch habe ich einen Becher Joghurt mit Milch "gestreckt" so dass es von der Konsistenz her zumindest wie Buttermilch aussah - und hab gehofft, dass es klappt. 

Nun also einen Hefeteig herstellen und gehen lassen. Dazu habe ich den Teig aber umgefüllt - ich wollte ja gleich anschließend die Mettwurst herstellen.

Ich muss sagen - der Teig ist super zu verarbeiten - auch mit Joghurt-Milch statt Buttermilch. Mixtopf umdrehen - und schon fällt er raus. Und was jetzt noch so am Messer klebt bekommt man super gut weg. 

Dann also zur Mettwurst

Da war ich ja recht skeptisch. Aus so wenigen Zutaten was mettwurstähnliches zaubern? Ob das klappt? Aber ich hab ja bisher nur gehört, dass ALLES von Christine klappt - also leg ich los.....

..... und bin gefühlte 30 Sekunden später schon wieder fertig. Das ging ja wirklich super einfach - und es sieht top aus und fühlt sich auch sehr gut an. Schon mal etwas rausklauen aus dem TM und testen. Hmmm - schmeckt super.... wenn auch ein wenig salziglastig. Die Mettwurst wandert jetzt erstmal noch in den Kühlschrank bis die Semmeln fertig sind.


Nach 1 Stunde Gehzeit den Hefeteig teilen (ich wollte kleine Semmeln - also hab ich 16 Teile draus gemacht) und zu Semmeln schleifen. Dann in Wasser und etwas Mohn tauchen - und auf ein Blech oder auf den großen Zauberstein setzen. 

So wie es im Rezept auch steht habe ich die Semmeln dann sofort gebacken (nun gut - ich hab sie vorher noch eingeschnitten). 

Nach 20 Minuten waren sie bei mir noch etwas blass - aber nach guten 30 Minuten waren sie dann perfekt. 

Noch auskühlen lassen. Und dann ganz neugierig probieren. 
Was soll ich sagen .... das ist echt lecker - und so hätte ich das definitiv nicht erwartet. Das nächste Mal werde ich die Semmeln noch etwas vor dem backen gehen lassen - dann werden sie evtl. noch etwas luftiger. Aber auch so sind es supereinfache und leckere Brotzeitsemmeln.

Die Kombination aus der Mettwurst und den etwas süßen Semmeln (ich werde das nächste Mal den Honig ein wenig reduzieren - das ist aber wie so vieles Geschmacksache) ist dies ein perfektes Ensemble zur Brotzeit. Und nicht nur mir sondern meinen vielen "Testessern" aus der Familie hat es sehr gut geschmeckt - und ruck zuck waren sowohl Semmeln als auch Mettwurst schon wieder weg.

Pur ist uns persönlich die Mettwurst ein wenig zu salzig. Das liegt aber vielleicht auch am von mir verwendeten Schinken. Hier ein Drittel des Schwarzwälder Schinkens gegen einen anderen ausgetauscht (oder eventuell werde ich auch mal eine andere Sorte ausprobieren) dann ist auch diese Mettwurst für uns perfekt. Ich hätte ja ehrlich nie gedacht, dass man selbst aus so wenigen Zutaten so leckere Wurst machen kann!

Ich freu mich definitiv noch mehr über meine Bücher von Christine.... und hab schon das nächste Testrezept rausgelegt ... und versuche diesmal tatsächlich alle Zutaten zu Hause zu haben - ich möchte nicht wieder improvisieren müssen.