Samstag, 27. Juni 2015

Roggenmischbrot wie von Oma

Nicht jeder hat ja das große Glück einen Holzbackofen im Garten zu haben. Meine Oma hatte einen - und das Brot von ihr war nicht nur in der Familie der große Renner. 

Viele Jahre blieb mir nur die Erinnerung an dieses Brot .... bis ich mich daran wagte in Omas Fußstapfen zu treten und selber Brot zu backen. Seit einem Jahr auch im Holzbackofen (damit ich auch meine Familie, Verwandtschaft und Freunde damit versorgen kann).



Wer nicht so viel Brot braucht (oder ganz einfach keinen passenden Garten für einen Brotofen hat) aber dennoch leckeres, selbst gebackenes Brot essen möchte (das auch fast noch so schmeckt wie damals von Oma aus dem alten Ofen) muss sich nicht ärgern - sondern sollte sich Stoneware von "The Pampered Chef®" zulegen. 

Gerade der Zaubermeister zaubert im wahrsten Sinne des Wortes "Omabrot" im heimischen Elektroherd. 

Ihr glaubt´s mir nicht? Ich nehme euch mal mit auf eine kleine Reise ... und präsentiere euch am Ende leckeres Roggen-Mischbrot - das meine Erinnerungen an meine liebe Oma weckt.



Das Rezept

300 g Roggensauerteig
400 g Weizenmehl 1050
200 g Roggenmehl 1150
1 Würfel Hefe
30   g Brotgewürz (nicht gemahlen)
25   g Salz
300 g Wasser


Die Zubereitung

Zu aller erst werden wir unser Brotgewürz noch etwas "tunen" 

Dazu das Gewürz auf einem Backblech oder im Zaubermeisterr verteilen und im Backofen etwas anrösten (ca. 20 min bei 100°C - bitte das erste mal selbst austesten wie lange es in eurem Ofen dauert - je nachdem welche. Gewürzmischung und welchen Ofen ihr habt)

Danach das Gewürz etwas quetschen oder mahlen.


Dann fangen wir mit dem Teig an:

Sauerteig, Mehl, Gewürz und Salz in einer großen Schüssel gut mischen. In einem Messbecher die zerbröselte Hefe in ca. 300 ml lauwarmem Wasser auflösen, dann zur Mehlmischung geben.

Alles gut vermengen - geht am Besten mit den Händen. Der Teig ist anfangs etwas klebrig - aber je feuchter der Teig ist desto besser das Brot ;-) 

Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt an einem warmen Ort gegen lassen bis sich das Volumen deutlich erhöht hat (ca. 1-2 Stunden).


Den Ofen vorheizen. 250°C Ober-/Unterhitze

Danach den Teig halbieren und zwei Laibe formen. Dabei das Brot rund wirken und die Oberfläche unter Spannung bringen. Die beiden Laibe nebeneinander in den großen Zaubermeister geben und einschneiden. (Bitte denkt dran: der Zaubermeister sollte die ersten Male etwas gefettet und bemehlt werden so lange er noch keine Patina hat)
so sieht das Brot von unten aus nach dem Formen


Zwei dieser Brote in den Zaubermeister geben....

Dann den Deckel auflegen und nochmal 10 min gehen lassen. Den Deckel nicht mehr abnehmen (und wenn wir noch so neugierig sind - der Deckel bleibt drauf)

Nun den Zaubermeister in den Ofen geben. Wie immer wenn Steinware benutzt wird ist der Gitterrost so weit unten wie möglich.

Nach ca. 50 Minuten ist das Brot dann auch schon fertig. 

Allein schon das Abschneiden ist der Hit.
Außen knusprig - innen weich ....Butter drauf - Augen zu - rein beißen ..... und an Oma denken .... 
Meine kleine Zeitreise zurück zu Omas Zeiten ist dann perfekt.

Montag, 22. Juni 2015

Karamellgebäck aus der Plätzchenpresse

Manchmal mache ich verrückte Sachen .... 

.... wie zum Beispiel mitten im Juni "Blazal bacha" (für die Nicht-Bayern unter uns: Plätzchen backen)

Ich hab ja in meiner Schublade schon seit einiger Zeit die Plätzchenpresse von "The Pampered Chef®" liegen. Nachdem die Presse letztes Jahr erst nach Weihnachten bei mir eingezogen ist hatte sie bisher noch keinen Einsatz. Dies sollte sich ändern - und am Besten noch bevor die Hochsaison im Blazal bacha wieder losgeht.

Also hab ich gestöbert und gesucht - und bin dann doch bei der Rezeptempfehlung von "The Pampered Chef®" hängen geblieben. Das erste Rezept mit der Presse sollte bei mir das Karamellgebäck werden.




Diesmal wollte ich am Rezept wirklich nichts verändern - denn man sollte sich mit den von der Firma getesteten Rezepten an die Presse rantasten. Wenn man die Konsistenz kennt, die der Teig haben soll kann man gerne experimentieren. 

Und dennoch hab ich ein bisschen mit den Zutaten jongliert. 

Hier das von mir etwas abgewandelte Rezept:


Karamellgebäck

Zutaten für ca. 40 Plätzchen

100 g    weiche Margarine
150 ml  Zuckerrübensirup
50 g      brauner Zucker
½ TL     Zimt
1 Prise  Salz                                                
225 g    Mehl Type 405, gesiebt
1 TL      Kakao
½ Pck.  Backpulver
etwas   Muskat und Nelken nach Belieben
                        
Den Backofen auf 200°C vorheizen

Die Margarine cremig rühren, dann den Zuckerrübensirup, Zucker und Gewürze in die Schüssel geben und mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Mehl mit Backpulver gemischt zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. (er sollte sich in etwa wie weiche Knetmasse anfühlen)

Nun die gewünschte Plätzchenscheibe mit der Zahl nach außen in die Plätzchenpresse einlegen mit einer Drehung fixieren. Den gesamten Teig einfüllen und darauf achten, dass keine Luftlöcher entstehen. An der Schraube drehen bis unten Teig herauskommt. Mit der Presse die Kekse direkt - ohne Einfetten - auf den Zauberstein drücken. Falls ihr keinen Zauberstein habt dann geht das selbstverständlich auch auf einem normalen Backblech (wobei die Kekse auf dem Stein um Welten besser werden ....) 

Presse senkrecht auf den Zauberstein stellen und ¾ -1 Drehung pro Plätzchen vornehmen. Presse vorsichtig anheben. Die ersten Plätzchen werden vermutlich noch keine Meisterexemplare :-) man kann den Teig aber auch ganz einfach wieder vom Stein nehmen und wieder in die Presse füllen .... nach ein wenig Übung klappt es aber wie am Schnürchen. 

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C auf der untersten Schiene ca. 15 Minuten backen. Eine Minute auf dem Zauberstein ruhen lassen, dann die Plätzchen unbedingt auf das Kuchengitter heben und auskühlen lassen. Vorgang mit der restlichen Teigmenge wiederholen.

Tipp:
Der Trend geht zum Zweitstein :-) ein Zauberstein wird die 40 Plätzchen nicht alle aufnehmen können. Ich arbeite daher mit dem Zauberstein und dem Pizzazauberer


Karamellkekse aus der Plätzchenpresse

Zucchini-Quiche mit Schafskäse und Tomaten

Nachdem ich mir ja erst vor kurzem eine neue Pieform zugelegt habe wollte ich diese natürlich auch schnellstmöglichst testen.

Nach langem Suchen fiel meine Wahl auf folgendes Rezept:



Wie fast immer halte ich mich ja nicht direkt daran - deshalb kommt hier mein modifiziertes Rezept:


Zutaten

1          Zucchini 
1-2       Zehe/n Knoblauch
        Zwiebel
100 g    Schmand
1 x       Blätterteig aus dem Kühlregal
125 g    Feta-Käse oder Schafskäse
5 EL     Öl
125 g    Schinkenspeckwürfel
ca. 8    Cocktailtomaten
            Salz und Pfeffer
          

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min.

Die Pieform (meine ist von "The Pampered Chef®") bei Bedarf etwas fetten, den Blätterteig quadratisch zurechtschneiden und in die Form legen (den Rest des Blätterteigs entweder bei Seite legen und anderweitig verwenden oder zum Schluss dekorativ auf die Quiche legen)

Den Ofen auf 220°C vorheizen. 

Die Zwiebel würfeln und den Knoblauch pressen (nicht mit Knoblauch sparen, sonst schmeckt es fad). Die Zucchini waschen und mit einem Hobel oder dem Tausendschön in Scheiben oder Spiralen schneiden.  

Das Öl in der Pfanne erhitzen. Die Zwiebel anbraten, etwas später den Knoblauch zufügen und zuletzt die Zucchini mitbraten. Das Ganze ca. 5 Minuten einkochen lassen und dabei immer wieder umrühren - dabei die entstehende Flüssigkeit ganz verdampfen lassen. Zuletzt den Schmand hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann etwas abkühlen lassen.

Nun auf dem Blätterteig die Schinkenspeckwürfel verteilen, die Zucchini-Masse hineingeben und mit dem zerbröselten Schafskäse bedecken. Zum Schluss die halbierten Cocktailtomaten mit der Schnittfläche nach oben auf dem Käse verteilen. 

Überstehenden Blätterteig an den Rändern etwas nach innen schieben oder abschneiden. Das Ganze für ca. 25 Minuten auf der unteren Einschubleiste in den Ofen geben. Je nach Ofen und Dicke der Form auch etwas kürzer oder länger. 

Die Quiche schmeckt warm und kalt sehr gut. Durch das backen in der Steinform wird der Boden nicht lätschig oder matschig. Er ist knusprig und fest - somit kann diese Quiche auch mit den Händen gegessen werden und eignet sich daher hervorragend für Buffets!

Man kann diese Quiche auch mit Mozzarella machen. Dann aber die Zucchini-Masse etwas besser würzen.


Zucchini-Quiche aus der Pieform

Freitag, 19. Juni 2015

Zitat

Widme dich der Liebe und dem Kochen
mit ganzem Herzen
- Dalai Lama- 

Zitat

So lange Kakaobohnen auf Bäumen wachsen
ist Schokolade für mich Obst 
 - Verfasser unbekannt -

Zitat

Es gibt niemanden, der nicht isst und trinkt - 
aber nur wenige, die den Geschmack zu schätzen wissen!
- Konfuzius -

Was findet man hier

Rezepte gibt es im Internet in Hülle und Fülle. 
Ich koche gerne viele unbekannte Rezepte nach. In den aller seltensten Fällen aber genau so wie es im Rezept steht.

Die Rezepte der hier gezeigten Gerichte sind im Original nicht aus meiner Feder - aber von mir getestet und an meinen Geschmack und meine Bedürfnisse angepasst. 



Denn jeder Geschmack ist anders. Genau deshalb ist Kreativität beim kochen auf besondere Weise gefragt. 



Bärlauchbrot aus dem Zaubermeister